Kugelgraphitguss

Die technische Entwick­lung fordert immer bessere Werk­stoffe. Dabei muss bei optimierten Eigen­schaften eine gute und wirt­schaft­liche Bearbeit­bar­keit gegeben sein, und der Werk­stoff muss Vor­teile bieten, die mit den bis­herigen Ma­teria­lien nicht zu erzielen sind.

Werkstoffnummer nach DIN EN 1563 EN-JS
1024/1025
EN-JS
1030
EN-JS
1050
EN-JS
1060
EN-JS
1070
EN-JS
1080
Gefüge: metallische Grundmasse ferritisch ferritisch ferritisch perlitisch vorwiegend perlitisch vorwiegend perlitisch perlitisch
Zugfestigkeit N/mm2
Prüfung nach DIN 10002
400 500 600 700 800
Dehngrenze N/mm2 0,2% 250/240 250 320 380 440 500
Bruchdehnung % 15 7 3 2 2
Brinellhärte HB 30Prüfung nach DIN EN ISO 6506-1 120–165 135–185 170–220 200–250 235–285 270–335
Dichte kg/dm3 7,10 7,10 7,15 7,20 7,20 7,20
Schwindung % 0–0,5 0,8–1,0 0,8–1,0 0,8–1,0 0,8–1,0 1,0–1,5
Mindestwanddicke mm 5 5 5 5 5 5

 

 

 

Gusseisen mit Kugelgraphit zeichnet sich dadurch aus, dass der freie Graphit mit Hilfe besonderer metall­ur­gischer Behandlung in Ku­gel­form vorliegt. Durch diese Be­hand­lung erhält der Werkstoff z. B. stahl­ähn­liche Eigen­schaf­ten. Durch die kugelförmige ­Graphit­einlagerung wer­den gute Span­unter­bre­chun­gen er­zielt und der Werk­zeug­­verschleiß wird – trotz ver­gleich­barer Festig­keit – merklich gesenkt. Durch höhere Schnitt­geschwindigkeiten werden die Bear­beitungszeiten und die Kosten gemindert.